Die Macht der Berührung und deren Seelenheilwirkung kennt jeder aus eigener Erfahrung

Quelle: Fachartikel aus dem Heilverzeichnis. https://www.heil-verzeichnis.de/beitraege/massagen-lymphdrainage-1/ueber-die-macht-der-beruehrung-und-die-wirkung-von-massagen-80/

 

Ein Mangel an Berührung lässt die Seele leiden. Warum aber schenken Menschen sich diese Geste so selten? Streicheleinheiten sind heilende Magie.

 

Berührungsdefizite bauen sich schleichend auf und führen schließlich in seelische Trauer und gesundheitliche Beeinträchtigungen. Das Bedürfnis nach Berührung ist ein Urbedürfnis und tief im Menschen verankert. Jede Umarmung, jede liebevolle Zuwendung, jedes hingebungsvolle Streicheln gibt mehr innere Sicherheit, nimmt Ängste und beschenkt immer beide Beteiligte.

 

Über Tasten und Berühren findet intensive Körper-Kommunikation statt. Es werden lebensfördernde Impulse ausgetauscht, Glückshormone durchfluten den Körper, weil die körpereigene Endorphinproduktion angeregt wird. Liebevolle Berührung gibt Stärke und Ausgeglichenheit, ist stressreduzierend und macht glücklich. Auch Tiere und Pflanzen mögen sanfte Berührung, liebevolles Streicheln und Zureden.

 

Einem Menschen mit gestörtem Empfinden werden Pflanzen regelmäßig eingehen. Das Kuschel- und Liebeshormon Oxytocin steht bei entsprechender Anregung dem Körper umgehend zur Verfügung, ist aber von kurzer Wirkdauer (ca. 2 min) und muß deshalb kontinuierlich angeregt werden. Es wirkt euphorisierend, ähnlich wie Opium, aktivierend oder beruhigend, jenach Situation. Das Wohlfühlhormon wird z.B. bei  Streicheln und wohliger Wärme produziert. Ein kaskadenartiges Glücksgefühl kann dadurch ausgelöst werden, Stresshormone werden abgeblockt.

 

Das Liebeshormon, auch Nestbau- und Nestpflegehormon genannt, stimuliert sexuelle Lust, löst bei Frauen Geburtswehen aus und regt die Milchdrüsen an. Während des Stillens wirkt es beruhigend auf die Mutter, was sich auf den Säugling überträgt.

Bei zärtlich und liebvoll miteinander umgehenden Personen wird Oxytocin dauerhaft produziert und spielt so eine wesentliche Rolle für stabile Beziehungen, sowohl in Eltern-Kind-Beziehungen als auch in Partner-Beziehungen oder generell in Gemeinschaften. Ein niedriger Oxytocin-Spiegel lässt das Bedürfnis nach Hautkontakt wachsen und den Umgang mit Menschen freundlicher werden.

 

Bei zu niedrigem Oxytocin-Gehalt im Blut oder wenn die zugehörigen Rezeptoren im Gehirn geschwunden sind, prägt sich Einzelgängertum aus und es können sich gar asoziale, gewalttätige Verhaltensweisen entwickeln.

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Kommentare: 6
  • #1

    Sonni (Dienstag, 13 Dezember 2016 20:29)

    Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen. Ich z.B. bin sehr berührungsbedürftig und habe da leider ziemlich viel Defizite - es ist einfach nicht schön so vor sich hin zu Leben ohne Berührung, menschliche Wärme und Zuneigung.......

    Mal über sich selbst nachdenken und Einstellungen treffen....ich hab's gemacht und Konsequenzen gezogen.....

    Meine Pflanzen gehen nicht ein und mir geht es viel besser dank einer Freundin die sich mit so was auskennt ;-) - und sie sorgt immer für meine Schmetterlinge im Bauch!!!!! - und das ist schööööön so!
    Danke Christina!

  • #2

    Christina (Mittwoch, 14 Dezember 2016 20:12)

    Es wäre auch viiiiiiiiel zu schade um Dich, wenn Du nur so vor Dich hinleben würdest.
    Die nächsten Schmetterlinge sind schon bereit für Dich. Es ist sehr schön, daß es Dich gibt.
    Danke Dir Sonnenschein ;o).

  • #3

    Uwe - Sonni (Sonntag, 18 Dezember 2016 22:58)

    Namasté Christina!

    die "Tantra light"- Version die ich heute genießen durfte war wunderbar wie Du sie zelebriert hast! Ich fühle mich jetzt irgendwie auch "light" :-) .
    Die Schmetterlinge wuseln wieder im Bauch - alles gut!
    Ich als"Berührungswüste" werde vielleicht doch noch zu einer Oase ;-) - dank Dir!

    Bis bald und schone Deinen rechten Flügel, der wird noch gebraucht ;-)!
    Sonni

  • #4

    Zarti (Samstag, 29 Juli 2017 17:34)

    Wirklich schön erklärt, weiter so! Wenn man berührt wird, merkt man selbst, wie einen sowas auch entspannt. Ich finde es toll, dass sich die Tantramassage immer mehr durchsetzt und von Leuten entdeckt wird.

  • #5

    Fred (Freitag, 09 März 2018 14:41)

    Namasté - danke Christina für Deine Berührungen, die Du mir geschenkt hast. Es ist schön mit Dir zusammen - wie in einer Seifenblase - in einem ganz anderen Raum zu verweilen, und nur zu sein und zu genießen.
    Namasté - und danke!

  • #6

    Christina (Montag, 12 März 2018 22:22)

    Danke lieber Fred für Dein Feedback und für die gemeinsame Reise in der Seifenblase ;o).
    Namasté
    Christina